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Markus Peter zum Ehrenmitglied der SAGW ernannt

Anlässlich der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) in Bern am 12. September 2020 wurde Dr. Markus Peter zum Ehrenmitglied der SAGW ernannt.

In der Laudatio betonte Prof. Dr. Jean-Jacques Aubert, Präsident der SAGW, die vielfältigen und grossen Verdienste von Markus Peter für die archäologische Numismatik weit über die Grenzen der Schweiz hinaus und für deren Verankerung in den archäologischen Diensten, aber auch im universitären Lehr- und Forschungsbetrieb. Insbesondere würdigte er den hohen Einsatz als Präsident der Kommission für das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) vom April 1998 bis Ende 2019. Wie J.-J. Aubert hervorhob, drückt diese Würdigung des grossen Engagements eines Kommissionspräsidenten auch die Wertschätzung aus, die die SAGW und deren Vorstand ihren Unternehmen entgegenbringen; diese sind – zusammen mit den Mitgliedgesellschaften – das gegen aussen sichtbare Antlitz der SAGW.

In seiner Dankesrede betonte Markus Peter insbesondere das stete Wohlwollen und die grosse Unterstützung der SAGW für das IFS, längst nicht nur in finanzieller Hinsicht. Er unterstrich, dass die Verdienste, für die er hier ausgezeichnet werde, nicht allein die seinen seien: Er danke dem engagierten IFS-Team unter der Leitung von Rahel C. Ackermann sowie der IFS-Kommission, die sich in wechselnder Besetzung seit 30 Jahren für das IFS einsetze.

Dr. Markus Peter, Ehrenmitglied der SAGW 2020.
Dr. Markus Peter, Ehrenmitglied der SAGW 2020. Photo credits: © 2020 Daniel Spehr

Michael Matzke 1966–2020

Seit 2007 war Michael Matzke Mitglied der Kommission für die Bearbeitung der Fundmünzen der Schweiz, der durch die SAGW eingesetzten Steuerungskommission für das IFS. Im Juli 2015 wagte er den Schritt auf die andere Seite und trat dem IFS-Team als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei. Er trat damals die Nachfolge von José Diaz Tabernero an und konnte dessen Dossiers teilweise nahtlos übernehmen. Als Spezialist für das Mittelalter und insbesondere Italien, aber auch als ausgezeichneter Allrounder und stets hilfsbereiter Kollege war er ein hochgeschätztes Teammitglied. Auch nach seiner Erkrankung im Herbst 2018 betreute er einige Projekte weiter und brachte noch einige Manuskripte zum Abschluss. Sein Tod im Mai 2020 hinterlässt eine Lücke, die sich nicht schliessen lässt.

Michael Matzke im Mai 2016 bei der Erstbestimmung des Schatzfundes von Ueken in der Kantonsarchäologie Aargau, Brugg.
Michael Matzke im Mai 2016 bei der Erstbestimmung des Schatzfundes von Ueken in der Kantonsarchäologie Aargau, Brugg. Abbildung: © 2016 IFS (Rahel C. Ackermann).